Fabrik Update

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Wer uns aktiv verfolgt wird schon wissen, wie unser größtes Ziel für 2020 lautet: Die Fertigstellung unserer neuen, solarbetriebenen Schokoladenfabrik in der ländlichen Region Suhum in Ghana. Der Bau der Fabrik, welche voraussichtlich im Herbst diesen Jahres fertiggestellt wird, läuft trotzt der aktuellen Situation ziemlich reibungslos ab. Hier halten wir Euch über die Schritte bis zur Fertigstellung der Fabrik auf dem Laufenden:

Woche 40: Die harte Arbeit macht sich bezahlt

Seit nunmehr 40 Wochen juckt es uns in den Fingern, doch jetzt ist es endlich soweit und wir können es schreiben: Wir haben mit der Produktion gestartet!

Das Team vor Ort in Ghana arbeitet nun auf Hochtouren daran, schnellstmöglich die erste Ladung Schokolade zu produzieren, damit diese nach Deutschland und somit auch zu Euch nach Hause geliefert werden kann. Die Bio-Zertifizierung kommt aktuell in die heiße Phase und wenn alles nach Plan läuft, können wir in Kürze Weltklasse Bio-Schokolade aus Ghana verschiffen.

Auf der Baustelle gibt es noch einige kleine Arbeiten zu erledigen, dennoch müssen wir Euch heute leider mitteilen, dass dieses Update wohl das Letzte Fabrik Update aus Ghana bleiben wird. Wir sind allen Beteiligten und Unterstützer*innen unendlich dankbar, uns in den letzten Monaten so grandios den Rücken gestärkt zu haben.

Wir haben immer an unsere Vision geglaubt und es ist ein unbeschreibliches Gefühl, jeden Morgen zu sehen, wie die knapp 100 Mitarbeiter*innen das Fabrikgelände betreten. Wir haben keinen Zweifel daran, dass wir dank Eurer Hilfe die Dynamik in Suhum, einer ländlichen Region Ghanas, dauerhaft verändern können!

Erleichterung beim ganzen Team: Die Produktion kann endlich starten

Woche 39: Die Ruhe vor dem (Schokoladen-)Sturm

Eines Vorweg: Wir sind uns sicher, dass wir Euch im nächsten Factory Update unsere ersten, in der neuen solarbetriebenen Fabrik hergestellten Schokoladentafeln präsentieren können.

Aktuell laufen die letzten Tests vor Ort. Die Verpackungsmaschine liefert sehr gute Ergebnisse mit unserer neuen, biologisch-abbaubaren Verpackungsfolie. Alle für die Produktion benötigten Maschinen sind sowohl an das Stromnetz als auch an das Wasserversorgungsnetz angeschlossen. Die Formungsanlage -welche die Schokoladenmasse in ihre endgültige Form bringt – mit ihren 660 Formen wartet nur darauf, mit unserer Schokolade gefüllt zu werden!

Da die Stromversorgung endlich ohne Probleme funktioniert, konnte die Klimaanlage in den Fabrikhallen installiert und zum Laufen gebracht werden. Dies ist für alle Beteiligten eine tolle Neuigkeit, denn in Ghana liegen die Temperaturen aktuell bei circa 27 Grad mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Gerade in Kombination mit der harten Arbeit ist eine Klimaanlage eine Notwendigkeit.

Wir freuen uns auf nächste Woche und sind superaufgeregt, unsere produzierten Schokoladentafeln mit Euch zu teilen!

Die Zutaten sind bereit zu Schokolade verarbeitet zu werden

Woche 38: Wir sind am Netz!

Die Woche beginnt mit nervenaufreibenden Behördengängen, denn das Austauschen des Strommessgerätes der ECG (Electricity Company of Ghana) verzögert sich weiterhin. Wir sind aber gut vorbereitet – sollte es in den nächsten Tagen nicht ausgetauscht werden, haben wir einen Generator organisiert, welcher das Team von Bühler bei den finalen Installationen mit ausreichend Strom versorgen kann.

Am Mittwoch gab es jedoch endlich tolle Neuigkeiten: Das Messgerät der ECG wurde endlich geliefert und auch direkt angeschlossen! Nachdem wir noch auf verschiedene Expert*innen der ECG warten mussten, die diverse Feinarbeiten an dem Messgerät abschließen mussten, waren wir am Abend endlich mit dem Stromnetz verbunden. Die Generatoren auf der Baustelle sind also von nun an nicht mehr nötig! Dass auch dieses Kapitel nun ein erfolgreiches Ende gefunden hat, bedeutet uns und allen Beteiligten auf der Baustelle vor Ort eine Menge.

Auch abseits des Stromnetzes haben wir tolle Neuigkeiten, denn die Planung unseres betriebseigenen Restaurants geht gut voran. So konnten wir uns auf den Grundriss einigen, wodurch morgen die Bauarbeiten beginnen können. Wir freuen uns schon sehr darauf, Euch bald Bilder aus dem Restaurant präsentieren zu können!

Die Fabrik ist endlich am Stromnetz angeschlossen

Woche 37: Fortschritte in allen Bereichen – nur der Strom will noch nicht so richtig

Diese Woche startet mit aufregenden Neuigkeiten: Unsere Schokoladentestproduktion geht weiter und wir haben schon sehr leckere Schokolade herstellen können. Wir blicken deshalb sehr zuversichtlich auf den anlaufenden Produktionsstart! Um diesen bestens vorzubereiten, sind die Aufräum- und Reinigungsarbeiten auf der Baustelle in vollem Gange.

Neben den Aufräumarbeiten ist diese Woche hauptsächlich von der Fertigstellung der Kalt- und Heißwasserversorgung und dem Verlegen von Stromkabeln geprägt, da die meisten Maschinen schon angeschlossen sind.

Es wäre keine richtige Baustelle, wenn alles rund laufen würde. Bis jetzt gibt es noch keine Verbindung zum Stromnetz, da die Messeinheit von ECG (Electricity Company of Ghana) leider beschädigt war. Im Laufe der kommenden Woche soll dieses Problem aber behoben werden. Wir bleiben dran!

Fast alle Maschinen sind installiert – die Aufräumarbeiten beginnen

Woche 36: Alles eine Sache der Form

Wie letzte Woche schon berichtet, machen wir nach der Ankunft der Expert*innen von Bühler sehr rasante Fortschritte auf der Baustelle. Die Formanlage für die Schokoladenmasse ist inzwischen vollständig abgeschlossen. Nun gilt es noch ein paar letzte Teile zu installieren und an der Feinjustierung zu arbeiten. Anschließend steht unserem langersehnten Produktionsstart nichts mehr im Weg!

Um die Maschinen auf die Inbetriebnahme vorzubereiten, haben wir einen kleinen Testlauf durchgeführt, bei welchem schon ohne Probleme Schokoladenmasse erzeugt werden konnte. Dieser Testlauf wird uns später bei der Prozessoptimierung enorm weiterhelfen.

Die Baufirma vor Ort schließt letzte Arbeiten ab. Es gilt noch fehlende Trennwände zu errichten, letzte Rohre zu verlegen und die Klimaanlage in Betrieb zu nehmen.

Abseits der Baustelle gibt es auch eine Entwicklung, welche uns alle wieder etwas ruhiger schlafen lässt: Seit Dienstag ist der Flughafen wieder geöffnet, was die Logistik deutlich vereinfachen sollte.

Die Maschinen sind fast bereit für den Start der Produktion

Woche 35: Starkes Teamwork in allen Bereichen

Die Woche begann sehr emotional, unsere Kolleg*innen, die gemeinsam mit Bühler nach Ghana geflogen sind, konnten vor Ort endlich wieder alte Bekannte persönlich sehen. In den letzten Wochen und Monaten hat sich auf der Baustelle viel getan und die fairafric Familie ist um einige neue Gesichter gewachsen. Vor Ort gab es dann auch erstmal ein get together um sich in Ruhe auszutauschen.

Die Zusammenarbeit zwischen den Experten von Bühler und unserem ghanaischen Team funktioniert sehr gut, weshalb sehr schnell Fortschritte bei der Installation der Maschinen erzielt werden. Die Baufirma hat inzwischen damit begonnen, das Containerdorf abzubauen. An gleicher Stelle wird nun unser Mitarbeiterinnen-Restaurant geplant und wir freuen uns schon jetzt darauf, hier bald mit unseren Kolleginnen die Lunchpause zu verbringen!

Bei der Installation der Maschinen werden schnell Fortschritte erzielt

Woche 34: Ghana calling!

Die Woche beginnt mit ausgezeichneten Neuigkeiten: Das Team von Bühler ist endlich in Ghana! Das bedeutet, dass die Maschinen bald in Betrieb genommen werden können und somit die Produktion in Kürze starten kann. Auf der Baustelle werden die Maschinen zwischenzeitlich in die vorgesehene Position gebracht, damit die Expert*innen von Bühler direkt loslegen können.

Die Bäder und Toiletten sind inzwischen auf dem ganzen Grundstück installiert und betriebsbereit. Unsere Kolleg*innen vor Ort haben auch sehr viel Energie in die Fertigstellung der Fenster und Türen gesteckt. Bis auf ein paar Türen ist auch hier alles bereit. Die Rohrverlegung für das kalte und warme Wasser verläuft auch ohne Zwischenfälle, wodurch auch hier bald die finale Fertigstellung gemeldet werden kann.

Wir sind sehr aufgeregt, dass die Expert*innen endlich in Ghana sind. Wir haben wochenlange Vorbereitungen getroffen und sind guter Dinge, schon bald Produktionsupdates geben zu können.

In Kürze werden hier die Maschinen installiert

Woche 33: Wir heben ab!

Die Woche startet mit außergewöhnlichen Neuigkeiten: Wir fliegen bald nach Ghana! Nachdem wir wochenlang händeringend nach einer Lösung bezüglich der Einreise nach Ghana gesucht haben, haben wir nun endlich eine zufriedenstellende Lösung gefunden: Ein fairafric Team wird gemeinsam mit den zuständigen Personen von Bühler erst nach Abidjan (Elfenbeinküste) und von dort dann weiter nach Ghana fliegen. Das bedeutet, dass unsere Produktion schon bald anlaufen kann! Wir sind super aufgeregt.

Aber auch auf der Baustelle gibt es einige Neuigkeiten: Die Arbeiten an der Klärgrube haben begonnen und auch beim Verlegen der Rohre werden schnelle Fortschritte erzielt. Die Rohre werden sowohl für das kalte als auch für das warme Wasser in der Fabrik sorgen. Die EGC (Electricity Company of Ghana) hat ihre Arbeit auch fast abgeschlossen, wodurch wir in Kürze an das nationale Stromnetz angeschlossen werden können. Internet ist auf der Baustelle zwar noch nicht verfügbar, das sollte sich allerdings in den nächsten Tagen ändern, da die entsprechende Hardware installiert wurde.

Die Fabrik sieht langsam aber sicher auch wie eine Fabrik aus

Woche 32: Schnelle Fortschritte und der fast erreichte Meilenstein

Die Verkleidung der Wände und Fassaden verläuft in rasantem Tempo, weshalb diese Arbeiten in Kürze bereits abgeschlossen sein werden. Weitere gute Neuigkeiten? Fast alle Mauerarbeiten sind inzwischen verputzt. Das Dach ist so gut wie fertiggestellt, es fehlen lediglich noch ein paar Fugen. Es sind alle Maschinen vor Ort und diese haben in wenigen Tagen ein Dach über dem Kopf. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, diesen Meilenstein erreicht zu haben!

Unter dem neuen Dach ist alles genau an seinem Platz

Woche 31: Die Betonplatte ist an Ort und Stelle

Die Woche beginnt mit gemischten Gefühlen. Die Regierung hat angekündigt, dass die Grenzen weiterhin auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben. Wir arbeiten auf Hochtouren an einer Lösung, um das Team von Bühler nach Ghana zu bekommen. Auf der Baustelle hingegen läuft alles nach Plan! Der Bau der zentralen, großen Betonplatte wurde endlich abgeschlossen und auch bezüglich des Daches gibt es tolle Neuigkeiten: Ende nächster Woche ist es komplett montiert!

Die Betonarbeiten sind fast vollständig abgeschlossen

Woche 30: Maschinen und Baumaterialien? Check!

Gute Neuigkeiten vor Ort, denn die letzte Betonplatte wird am Wochenende gegossen. Auch die Mauerarbeiten sind zu 90% abgeschlossen, sodass auch in diesem Bereich bald die Fertigstellung abgehakt werden kann. Juhu! Bühler hat inzwischen alle Maschinen geliefert und diese sind auch auf der Baustelle angekommen. Wir warten jetzt nur noch auf die letzte Lieferung der verbleibenden Baumaterialien, welche vor ein paar Tagen in Ghana angekommen sind. Licht am Ende des Tunnels!

Vor Ort werden weiterhin Materialien benötigt

Woche 29: Stein für Stein – eine Fabrik wird´s bald sein!

Die Arbeiten gehen weiterhin gut voran, sodass die Mauerarbeiten kurz vor dem Abschluss stehen. Die Verdichtung des Bodens am Empfang, den Umkleiden sowie der Chocolaterie ist abgeschlossen. Probleme in dem Bereich gibt es weiterhin mit der Verdichtung bezüglich des Lehmbodens. Wir arbeiten auf Hochtouren an einem Plan, um dies zu beheben. Die Arbeiten laufen aktuell sogar so gut, dass wir dringend auf neue Materialen angewiesen sind, damit es ohne Verzögerungen weitergehen kann. Daumen drücken, dass es sich genauso fortsetzt!

Die Mauerarbeiten sind fast abgeschlossen

Woche 28: Wir haben (fast) ein Dach über dem Kopf!

Die Woche beginnt mit tollen Neuigkeiten, denn die nicht-isolierte Hälfte des Daches wird bis zum Wochenende fertiggestellt! Die isolierte Hälfte wird folgen, sobald die benötigten Materialien vor Ort sind. Die Sicherheitstürme sind fast fertiggestellt, diese Woche wurden sogar schon die Toiletten installiert. Vorbereitungen für die Installation des Frischwassertanks stehen kommende Woche als Nächstes an. Es gab kleinere Probleme mit der Verdichtung des Bodens, um das Problem mit dem Lehmboden auszugleichen. Die Lösung: In der Betonplatte werden zusätzliche Netzfasern verwendet, um Risse in der Zukunft zu vermeiden. Die Woche verlief also ohne nennenswerte Zwischenfälle. Weiter geht´s!

Die Fabrik ist langsam aber sicher auch überdacht

Woche 27: Es werde Licht!

In wenigen Monaten sollen die ersten Tafeln in der neuen, solarbetriebenen Fabrik über das Band laufen, weshalb die Vorbereitungen weiter in vollem Gange sind. Die Verdichtung der Anlage ist abgeschlossen, sodass in Kürze die Betonplatte gegossen werden kann. Weil wir natürlich nicht untätig darauf warten, wurden in der Zwischenzeit schon die umliegenden Wände errichtet. Wir sind seit dieser Woche außerdem im Stromnetz, was die Arbeiten weiter vorantreiben wird.

Unser Fabrikgelände ist nun auch am Stromnetz angeschlossen

Woche 26: Die Rahmenbedingungen stimmen

Auf der Baustelle herrscht eine gute Stimmung unter den Mitarbeiter*innen, denn die Stahlrahmen sind fast vollständig aufgestellt, wodurch sich langsam aber sicher abzeichnet, welche Dimension unsere neue, solarbetriebene Fabrik haben wird. Bei der Verdichtung der Plattform für die Betonplatte kam es zu Verzögerungen. Die Zeit soll aber bald wieder aufgeholt werden, sodass nächste Woche das Gießen der Platte beginnen kann.

Die Stahlrahmen stehen fast vollständig

Woche 25: Tests, mehr Tests und gute Neuigkeiten

Die Woche begann mit der Bestätigung, dass sowohl die Tests von Bühler als auch von LoeschPack bezüglich der Maschinen positiv waren, sodass diese zeitnah in Richtung unserer Fabrik verschifft werden können. Zum Glück! Alle Lieferant*innen sind im anvisierten Zeitrahmen, sodass in den nächsten Wochen viele Container auf unserer Baustelle willkommen geheißen werden. Leider wurden bei einer Lieferung einige essentielle Teile nicht mitgeliefert. Diese Arbeiten übernehmen jetzt lokale Bauträger für uns. Die Maschinen von Bühler werden bis Ende August vor Ort erwartet, sodass die Produktion pünktlich im Herbst starten kann! Was für tolle Neuigkeiten!

Die Fabrik nimmt Formen an

Woche 24: Das Leben ist nicht 100% planbar – eine Fabrik ebenfalls nicht

Durch schwere Regenfälle und dem immer noch sehr präsenten Restriktionen wegen Covid-19 kommt es leider zu Verzögerungen von einigen Wochen. Die ersten Schokoladentafeln werden also voraussichtlich Mitte September über das Band laufen. Auf der Baustelle geht es aber weiter gut voran, denn die ersten Stahlträger wurden soeben errichtet. Bühler packt währenddessen in Deutschland und der Schweiz unsere Container und macht diese für den Transport nach Ghana bereit. Geplanter Reisebeginn: Nächste Woche.

Die ersten Stahlträger ragen auf der Baustelle empor

Woche 23: Das Fundament wurde (fast) gelegt

Die Woche war wieder von heftigen Regenfällen geprägt. Dies konnte den Einsatz vor Ort aber nicht wirklich bremsen. So zeichnet sich so langsam ein klares Bild auf der Baustelle ab, denn das Fundament steht kurz vor seiner Fertigstellung! Tolle Neuigkeiten. Auch die ersten Container mit Stahlträgern sind inzwischen auf der Baustelle angekommen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird uns Bühler und LoeschPack die Maschinen für unsere Fabrik schicken. Die Woche lief also sehr zufriedenstellend und man erkennt langsam das große Ganze.

Das Fundament ist fast komplett gelegt und auf der Baustelle zeichnet sich ein klares Bild ab

Woche 22: Weitere Arbeiten am Fundament – und mal wieder Mutter Natur

In dieser Woche wurde weiter daran gearbeitet, dass Lehmproblem zu beseitigen. Unsere 70 Mitarbeiter*innen sind ständig vor Ort und dabei, die Kiesschicht zu integrieren sowie den Entwässerungskanal fertigzustellen. Im Hafen sind pünktlich und wie erwartet unsere Stahlrahmen angekommen. Leider gab es auch in dieser Woche wieder unvermeidbare Verzögerungen : Durch heftigen Regenfall wurde die Arbeit deutlich verlangsamt und erschwert. Doch auch der Regenfall hat etwas positives: Unser Entwässerungssystem funktioniert.

Auch trotz starker Regenfälle geht es auf der Baustelle weiter

Woche 20/21: Warten auf die Grenzöffnung – und immer wieder dieser Lehm

Die Maschinen von Bühler kommen im geplanten Zeitraum an. Es gibt aktuell jedoch das Problem, dass die Fluggesellschaften noch keine Auslandsflüge nach Ghana zulassen. Ein externes Team wird aber dringend benötigt, um die Maschinen zu installieren. Wir arbeiten hart an Lösungen und bereiten alles nötige vor. Die gute Nachricht lautet, dass wir das Team schon zusammengestellt haben, sodass es direkt losgehen kann, sobald wir das Go bekommen.

Auf der Baustelle gibt es trotz Verzögerungen große Fortschritte

Woche 19: Der Bau kann endlich beginnen – oder doch nicht?

Nachdem wie angesprochen die Grundlagen geschaffen wurden, können wir endlich mit dem Bau loslegen. Das für den Bau hauptverantwortliche Partnerunternehmen “Group Five” ist nun vor Ort und soll mit der Arbeit beginnen. Doch bevor wir beginnen können, scheint uns Mutter Natur einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Der Boden auf welchem unsere Fabrik stehen soll, enthält laut unserem Partner eventuell einen zu hohen Lehmanteil. Wir müssen erneut Proben durchführen. Worst Case? Wir müssen mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Wir beginnen jedoch voller Tatendrang und lassen uns nicht aus der Bahn werfen. Doch auch abseits des Fabrikbodens gibt es Neuigkeiten: Einer unserer Zulieferer, Bühler Germany hat uns informiert, dass die Formanlage für unsere Fabrik eventuell verspätet ankommt. Die Woche lief also nicht perfekt. Wir bleiben dennoch positiv. Wie sagt man so schön: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!

Trotz einiger Probleme läuft alles nach Plan

Die nächste Woche beginnt mit dem allgegenwärtigen Thema des Lehmanteils in unserem Boden. Zu unserer Erleichterung haben wir mittels Bodenproben herausgefunden, dass das Problem doch kein wirkliches Problem darstellt. Die Arbeiten am Fundament sind schon in vollem Gange. Das Verputzen der Innenseite der Mauer, welche rund um unser Gelände stehen wird, ist inzwischen abgeschlossen. Tolle Arbeit, wenn man die Länge des Zauns bedenkt! Die Arbeiten an der Außenseite beginnen nun. Die kleine Verzögerung aus der Vorwoche wird durch unsere motivierten Kolleg*innen vor Ort wieder reingeholt. Auch von Bühler Germany erreichen uns tolle Neuigkeiten: Die in der Vorwoche angekündigten Verzögerungen können doch abgewendet werden. Die Fertigstellung des Entwässerungssystems steht kurz bevor. Dies ist wichtig, um das Gebäude von eventuellen Sturmschäden zu bewahren.

Abseits des Einreiseproblems tritt ein altes Problem erneut auf: Der Lehmanteil im Boden ist doch schlimmer als befürchtet. Um das Gebäude langfristig zu schützen, wurde beschlossen, 25cm Kies unter die Bauplattform zu mischen. Dies wird auch die Planung anderer Bereiche beeinflussen, was die Kosten nach oben schrauben wird. Unsere Stahlrahmen werden nächste Woche ankommen und auf die Baustelle gebracht, sobald der Bau des Fundaments abgeschlossen ist. Tolle Neuigkeiten gibt es beim Bau unserer Sicherheitsturms: Ausgrabungen haben begonnen und sollten zeitig fertiggestellt werden.

Es standen außerdem noch weitere Schulungen zum Thema Hygiene und Handhabung der Corona-Regeln an. Das Thema soll und darf trotz des Alltags nicht vernachlässigt werden. Die Sicherheit unserer Mitarbeiter*innen steht über Allem!

Woche 18: Elektrizität und fließendes Wasser sind auch beim Bau einer Fabrik die Grundlagen

Bevor das Grundgerüst der Schokoladenfabrik überhaupt von der Planung in die Realität umgesetzt werden kann, muss die riesige Baustelle sowohl mit Elektrizität als auch fließendem Wasser versorgt werden. Dies wurde Anfang Mai gewährleistet, wodurch wir endlich von der Planungs- in die Umsetzungsphase übergehen können.

Endlich kann es losgehen: Unser Team ist bereit

Woche 17: Endlich! fairafric ist ein Freihandelszonen-Unternehmen

Nach wochenlangem Hin und Her konnte dank großzügiger Hilfe des Büros des ghanaischen Präsidenten Akufo-Addo unsere letzte, noch ausstehende Genehmigung eingetütet werden: Die Eintragung als Freihandelszonen-Unternehmen. Jetzt ist die bürokratische Vorarbeit endlich komplett abgeschlossen, wodurch wir uns vollkommen auf den Bau unserer Fabrik konzentrieren können. Ein erleichterndes Gefühl.

Woche 15-16: Es geht endlich los! Die Baustelle wird unser Arbeitsplatz

Nach wochenlangen Gesprächen und zähen Verhandlungen können wir endlich loslegen! Wir beginnen mit den Bodenarbeiten und der Landvermessung in Suhum. Alle involvierten Personen sind voller Tatendrang, eine hochmoderne, solarbetriebene Schokoladenfabrik zu errichten. Wir führen uns noch mal vor Augen, was dies für die Menschen und die Region bedeutet. Ein tolles Gefühl.

Die Landvermessungen sind in vollem Gange
Die Landvermessungen sind in vollem Gange

Woche 14: Die Auswirkungen von COVID-19 zeigen sich auch in Ghana

Weltweit haben fast alle Länder eine Ausgangssperre im Zuge des neuartigen Coronavirus verhängt. Auch die Regierung in Ghana verhängt solche Auflagen und schließt den Flugverkehr und macht die Grenzen dicht. Wir müssen auf eine schnelle Besserung der Lage hoffen. Die Sicherheit unserer Mitarbeiter*innen vor Ort steht für uns dabei aber natürlich an erster Stelle.

Woche 11-13: Verhandlungen mit lokalen Bauträgern in der Endphase, es geht bald los

Für uns war von Anfang an klar und auch ein Kriterium, mit lokalen Baufirmen zusammenzuarbeiten. Nach einigen Verhandlungsrunden haben wir entsprechende Partner*innen gefunden, ein Konsortium aus südafrikanischen und ghanaischen Baugesellschaften. Nun können die Bodenarbeiten recht zügig beginnen. Wir sehen also das Licht am Ende des Tunnels und wir sind optimistisch, mit dem nächsten Update tolle Neuigkeiten präsentieren zu können!

Woche 8-10: Genehmigung um Genehmigung – wir kommen voran

Unser vorläufiger Umweltbericht wurde fertiggestellt und an der entsprechenden Stelle eingereicht. Nach der Überprüfung werden wir das Thema hoffentlich abhaken können. Bei einem persönlichen Besuch beim Regional-Direktor des zuständigen Planungsbüros haben wir noch einmal klargemacht, wie dringend wir die Genehmigung des Ministeriums für Umwelt und Wissenschaft benötigen. Nachdem wir das Finanzielle und die Buchhaltung geklärt haben, wird alles in die Wege geleitet. Auch mit dem Finanzamt galt es, einige Dinge zu klären. Wir arbeiten uns also weiterhin durch einen Berg an bürokratischen Bestimmungen. Die Vorfreude endlich mit dem Bau zu beginnen, steigt täglich.

Woche 4-7: Wir dürfen bauen! Ah, noch mehr Bürokratie

Wir haben die Genehmigung erhalten, an unserem geplanten Standort eine Fabrik für geschäftliche Zwecke errichten zu dürfen. Ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zur ersten solarbetriebenen Schokoladenfabrik in Suhum. Auch auf die Umwelt muss natürlich geachtet werden, weshalb genau geklärt wird, in welchem Bereich unsere Fabrik wie gebaut werden darf. Auch dafür werden Genehmigungen des Ministeriums für Umwelt und Wissenschaft benötigt. Wir sind zuversichtlich, diese bald zu erhalten. Wir benötigen noch einen vorläufigen Umweltbericht, weshalb wir aktuell eine/n unabhängige/n Prüfer*in suchen, welche/r uns diesen verfassen kann. Zuversicht macht sich breit, dass die bürokratischen Schritte bald erledigt sind.

Woche 1-3: Wir bauen! Ah, erst einmal Bürokratie

Bevor wir loslegen können, müssen wir den geplanten Bau erstmal registrieren und verschiedene Genehmigungen einholen. Neben Lebensmittel-Genehmigungen ist außerdem eine Genehmigung der ghanaischen Feuerwehr einzuholen. Weiterhin gilt es zu klären, ob unser geplanter Standort überhaupt für Industriezwecke genutzt werden darf. Hierfür ist ein Termin bei der nächsten Stadtversammlung in Suhum angesetzt.