Einkommen Ghanas pro Tonne Kakaobohnen

Export von Kakaobohnen

ca. $2.000

 

Produktion in Ghana

>$10.000

Der Weltmarktpreis für Kakaobohnen liegt bei ca. 2.000 USD pro Tonne (Stand Dezember 2017). Chancen und zusätzliche Einkommensmöglichkeiten liegen in der lokalen Weiterverarbeitung bis zur fertigen Schokolade. Dies findet nicht statt, sondern lediglich der Export des unverarbeiteten Rohstoffs. Den aktuellen Preis für rohe Kakaobohnen findest Du hier.

Manche Schokoladen tragen ein „Fair-Handels“ Siegel, diese zahlen eine Prämie pro Tonne Kakao:

Fairtrade

$200 (+10%)

UTZ

€102 (+5%)

Rainforest Alliance

keine Prämie

Durch die Produktion in Ghana schaffen wir es, das Einkommen vor Ort auf mehr als 10.000 € pro Tonne zu heben. Im Schnitt beinhaltet eine Tafel Schokolade 30g Kakao. Demnach produzieren wir 33 Tafeln pro Kilo Kakao bzw. 33.000 Tafeln pro Tonne Kakaobohnen (1.000kg).

An unsere Partner in Ghana zahlen wir 0,80 USD pro Tafel Schokolade. Das macht 33.000 * 0,80 USD ergeben 26,400 USD (durch den Abzug der Kosten für Milch und Zucker wird dieser Betrag noch leicht gemindert).

fairafric zahlt eine Prämie von 600 USD pro Tonne, diese Zahlung kommt noch dazu und wird direkt an die Bauern ausbezahlt.

Warum Made in Africa?

Qualifizierte Arbeitsplätze
Das bewirtschaften von Kleinstfarmen ist eng mit hoffnungsloser Armut verbunden. Arbeit im verarbeitenden Gewerbe nicht. Echter Wandel kann nur passieren, wenn Menschen sich vom Kleinbauerntum wegbewegen.
Besserer Zugang zu Gesundheitsfürsorge
Die Familien von Arbeitern in der Produktion können sich Gesundheitsfürsorge leisten. Notwendige Behandlungen müssen nicht wegen Geldmangel aufgeschoben werden.
Bildung
Bildung kostet Geld. Während Kleinbauern kaum die Gebühren für die Grundschule aufbringen können, erlaubt ein qualifizierter Arbeitsplatz die Ausbildung der Kinder bis hin zum Universitätsabschluss.
Gleichberechtigung
Die Hälfte des Vorstandes unserer Partnerkooperative ist mit Frauen besetzt. Wir unterstützen sie dabei, die Einkommenskraft der weiblichen Mitglieder nachhaltig zu stärken, z.B. mit Workshops zum Seife produzieren.
Fähigkeiten & Kapazitäten
Wertschöpfung in Afrika ist wegen der schlechten Infrastruktur kaum möglich. Wenn es mehr Unternehmen wie fairafric gibt, steigt lokal die Qualität von Services und Infrastruktur was wiederum neue Unternehmen anlockt.
Nachhaltigkeit
Zusammen mit unseren Partnern helfen wir Farmern ihre Farmen nachhaltiger zu bewirtschaften. Gleichzeitig arbeiten wir ständig daran unseren eigene Nachhaltigkeit zu optimieren.