Kakaofarmer bekommen Anteile an fairafric

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Voller Vorfreude und mächtig stolz möchten wir Euch über einen Schritt berichten, der fairafric noch fairer machen wird: Die Kakaobäuerinnen und Kakaobauern in Ghana, die uns den Rohstoff für unsere leckere Schokolade liefern und somit von elemanterer Bedeutung für unsere Made in Africa-Schokolade sind, sollen Anteile an der fairafric GmbH erhalten.

Einige von Euch wissen vielleicht, dass mittlerweile 265 Individuen Anteile an fairafric halten. Die Hauptanteilseigner sind die beiden Gründer, die sich bereits früh in fairafric’s noch junger Geschichte dazu entschieden haben, dass auch Kund*innen, Angestellte und Lieferanten die Möglichkeit haben sollen, Anteile an der Firma zu halten. Hintergrund dabei ist eine Firma aufzubauen, die nicht nur aus sozialer und ökoligischer Perspektive nachhaltig agiert, sondern auch aus ökonomischer Perspektive.

Daher beteiligen wir unser Netzwerk bei der Finanzierung von fairafric. Zinsen werden nicht an eine Bank gezahlt und zukünftige Gewinne nicht an große Investoren ausgeschüttet. Stattdessen möchten wir gemeinsam mit unseren Kund*innen und Lieferanten die Firma gemeinsam aufbauen, sie teilhaben lassen an unserem Erfolg. So sitzen wir alle in einem Boot und arbeiten gemeinsam an unserem Erfolg.

Bereits jetzt ist fairafric so strukturiert, dass Zinszahlungen und künftige Profite an unser Netzwerk von Unterstützer*innen gehen, also an unsere Freund*innen, Kund*innen, Lieferanten und Langzeitunterstützer*innen. Diese breite Basis und inklusive Firmenstruktur ist bereits eine tolles Ergebnis an und für sich. Aber dennoch haben wir derzeit noch das Gefühl, eine immens wichtige Stakeholdergruppe auszulassen: Unsere Kakaobäuerinnen und Kakaobauern. Auch wenn die fantastische Arbeit unserer Partner-Kooperative Yayra Glover (finanziert durch die Bio-Prämie) bereits zu massiven Verbessungen der Lebensstandards der Bäuerinnen und Bauern geführt hat, so ist jeder weitere zusätzliche Dollar an Einkommen für sie von großer Bedeutung.

Deshalb haben wir mit Steuer- und Rechtsexpert*innen gesprochen, um einen Weg zu finden, die Kakaobäuerinnen und -bauern am Erfolg von fairafric teilhaben zu lassen. Das Ergebnis: Da die Bäuerinnen und Bauern natürlich selbst keine Anteile erwerben können, werden wir eine Stiftung in Deutschland gründen. Deutschland deshalb, weil auch fairafric als Unternehmen hier registriert ist. Diese Stiftung wird dann Anteile im Namen der Bäuerinnen und Bauern erwerben und halten. Somit können zukünftige Dividenden durch die Stiftung an die Bäuerinnen und Bauern ausgeschüttet werden und zwar aufgeschlüsselt nach der Menge an Bohnen, die sie für fairafric geerntet haben.

Offizieller Start dieses Projektes ist der 28. August 2018. An diesem Tag gehen wir mit einer Kickstarter-Kampagne online, die Gelder einsammeln soll, um die Anteile zu finanzieren, die dann von der Stiftung gehalten werden. In unserer letzten Kapitalerhöhung wurde die Anzahl der Anteile auf 285.790 festgesetzt, jeder von ihnen bewertet mit 7,88 €. Wir haben bereits einige Anteile für die Stiftung reserviert. Auch nach der Kickstarter-Kampagne werden wir weiter Gelder sammeln um die Stiftung mit ausreichend Anteilen auszustatten. Auch Spenden sind in diesem Zusammenhang natürlich sehr willkommen.

Der Schritt, unseren Kakaobäuerinnen und -bauern Anteile an fairafric zu geben, wird uns als Team in unserer täglichen Arbeit noch mehr motivieren und uns motivieren, die Geschichte der Made in Africa-Schokolade weiter zu verbreiten. Wir freuen uns ungemein auf diesen nächsten, großen Schritt. Er wird uns unserem Ziel, die beste und fairste Schokolade für unsere Kund*innen zu produzieren, ein weiteres Stück näher bringen.

Mehr Infos:
Link zur Kickstarter Kampagne
Link zur Seedrs Kapitalerhöhungsrunden