fairafric jetzt auch unverpackt genießen

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Abfall. Er entsteht jeden Tag aufs Neue, ist sichtbar, muss gelagert werden, stinkt, ist schmutzig, muss weggebracht werden und ist mit den Entscheidungen und Praktiken der beteiligten Individuen verknüpft.

Mittlerweile stellt die Verpackung einen ausgesprochen alltäglichen Verbrauchsartikel dar. Es gibt wohl kaum eine Person, die nicht täglich in Kontakt mit einer Verpackung kommt. Das heißt genau genommen sind die Bewohner*innen einer Stadt ununterbrochen von Lebensmittelverpackungen umgeben. Merken tun sie es nur selten. Wir von fairafric sind der Meinung, dass insbesondere der Wirtschaft im Kontext des Verpackungsmüllaufkommens eine tragende Rolle zukommt.

Auf vielfachen Wunsch unsere Schokolade auch unverpackt einkaufen zu können, haben wir beschlossen nun auch Unverpackt Läden zu beliefern. Die vergangenen fünf Jahren haben gezeigt, dass Unverpackt Läden in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zum einen erkennbar daran, dass immer mehr verpackungsfreie Läden in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstehen. Zum anderen nimmt das Interesse an dem Thema des nicht Verpackens von Lebensmitteln zu. Nichtsdestotrotz handelt es sich um ein Interesse an dem Thema, das auf die Region Deutschland beschränkt ist und insbesondere durch die Ladeneröffnung des „Original Unverpackt“ Ladens in Berlin medial sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hat.

 

 

Unverpackte fairafric Schokolade einkaufen: So funktioniert‘s

Anders als der Wochenmarkt findet der Verkauf von verpackungsfreien Lebensmitteln nicht nur temporär, sondern im Rahmen einer, an einem bestimmten Ort lokalisierten, Einkaufsstätte statt. Das Angebot besteht meist aus Lebensmitteln, die sich in einem Spender- und Abfüllsystem befinden und ermöglicht es, die Waren zu portionieren. Wer also statt einer ganzen fairafric Schokolade lieber eine halbe Tafel Zuhause haben möchte, weil er oder sie weiß, dass die Versuchung sonst zu groß wäre sie aufzuessen, kann sich diesen Wunsch nun erfüllen.

Die in Unverpackt Läden angebotenen Lebensmittel und unsere Schokolade lassen sich mühelos in selbstmitgebrachte oder im Laden erworbene Behältnisse abfüllen. Das ist die Zusatzleistung, die wir in Kooperation mit den Unverpackt Läden erbringen.

 

 

Anders als im konventionellen Supermarkt, wo jedes der angebotenen Produkte eine eigene Verpackung trägt, werden die Lebensmittel in großen Mengen, sogenannten Großgebinden in 5, 10 oder 25 Liter Säcken bestellt und in die im Laden montierten Lebensmittelspender umgefüllt.

Bei unserer Schokolade wird sich das etwas anders gestalten. Denn im Gegensatz zu Nudeln oder Hülsenfrüchten, hat Schokolade einen besonders hohen Fettanteil, der beim Versand berücksichtigt werden muss. Deshalb haben wir uns für Blockbeutel aus Kraftpapier mit PP-Folie entschieden und streben in Zukunft ein Pfandsystem an.

Schlussendlich zeigt die Zusammenarbeit mit Unverpackt Läden, dass wir so umweltfreundlich wie möglich wirtschaften und wo es nur geht Müll vermeiden wollen. Gleichzeitig werden lokale Initiativen wie die Unverpackt-Läden gemeinsam mit fairafric zu einem Teil eines größeren Aktionsnetzwerks, die das gleiche Ziel verfolgen ohne die spezifischen lokalen Belange aus dem Blick zu verlieren. Dieser neue grenzüberschreitende Aktivismus, der an vielen einzelnen Orten zentriert, zugleich aber partnerschaftlich verknüpft ist, ermöglicht es zu sagen, dass auch Afrika jetzt unverpackt abliefern kann.

Den Beweis dafür? Hier ein kleiner Überblick, wo Du uns demnächst unverpackt finden kannst: