Was gebrauchte Büromöbel mit Eurer Lieblingsschokolade zu tun haben

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Habt ihr euch immer schon gefragt, wie es in dem Büro einer Schokoladenmarke zugeht? Und wolltet ihr auch schon mal wissen, wie ökologisch die Mitarbeiter*innen der vielleicht fairsten Schokolade der Welt leben? Dann begleitet uns doch einfach einen Tag in unser Büro in München und schaut uns über die Schulter, um zu sehen, was wir so treiben (außer Schokolade essen).

Wie viele von euch vielleicht schon wissen, haben wir unser administratives Headquarter in Deutschland in München. Hier arbeiten die meisten unserer Mitarbeiter*innen im Auftrag, die (wie wir finden) beste Schokolade der Welt zu vermarkten und einen reibungslosen Ablauf in unseren Handelsbeziehungen mit Ghana zu gewährleisten. Und da wir wirklich von Nachhaltigkeit – auch abseits vom Foodmarkt – überzeugt sind, wollen wir euch heute einen Einblick darin geben, wie wir auch in der bayrischen Landeshauptstadt versuchen, möglichst grün zu leben. Übrigens – dieser Artikel enthält Produktplatzierungen und Firmennamen-Nennungen; aber nicht, um euch dazu zu bewegen, etwas zu kaufen, sondern, weil wir an vollständige Transparenz glauben und im Zuge dieser einfach auch Namen genannt werden müssen.

Aber nun geht’s los in die Rupert-Mayer-Str. 44, Büro 1.5: Hier findet ihr aktuell 5 Mitarbeiter*innen, die fest in München in just diesem Büro sitzen. Alle davon sind Vegetarier*innen, einige Veganer*innen, denn – ohne nun eine moralische Diskussion anstoßen zu wollen – auf Fleisch zu verzichten ist unserer Meinung nach für das Klima einfach ernährungstechnisch die nachhaltigste Lösung. Um eben dieses Klima zu schonen besitzt auch nur einer von uns ein Auto und wir fahren, wann immer möglich, alle Strecken mit dem Fahrrad oder nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Zu Kund*innenterminen, die weiter weg stattfinden, fahren wir stets mit dem Zug. Und wenn es für uns zu Messen geht, mieten wir einen Transport und können dort – dank eines platztechnisch perfektionierten Messeequipments – meist auch noch Mitfahrgelegenheiten anbieten. Das ist nicht nur hinsichtlich des Unterhaltungswertes ein absoluter Gewinn!

Doch zurück in unser Büro: Was machen die Mitarbeiter*innen, die nicht gerade durch die Lande gondeln, um auf Messen zu gehen? Im Onlineshop haben wir stets ein Auge auf eingehende Bestellungen. Unser Shop und die gesamte Website hosten wir auf einem grünen Server von der green web foundation und auch unsere Finanzen regeln wir so grün wie möglich: mit der GLS-Bank. Diese Bank ist die größte nachhaltig wirtschaftende Bank Deutschlands und finanziert mit allen Geldanlagen beispielsweise nachhaltige Unternehmer*innen – das begrüßen wir natürlich sehr.

Während wir uns online um fairafrics Schokoladenangelegenheiten kümmern, sitzen wir übrigens auf Secondhand-Möbeln (und ersparen uns so den Aufwand des Einsitzens von Stühlen 😉 ) oder bauen auch schon mal Tische und Schränke selbst. Ebenso ist die Hardware, die wir benutzen, ausschließlich Secondhand und refurbished; beispielsweise stammen alle unsere PCs von Green Panda. Auch unser Secondhand-Drucker hat bei fairafric ein zweites Leben erhalten und darf nun mit Recycling-Papier unsere Schokoladen-Packlisten drucken. Mit diesen Packlisten flitzen wir dann in den Keller, wo unsere Lagerräume sind. Hier duftet es, kaum haben wir die Tür aufgesperrt, natürlich ganz wunderbar nach Schokolade. Und um diese unversehrt an Euch, unsere Kund*innen, zu verschicken, benutzen wir so platzsparende Verpackungen wie möglich und, wenn nötig, spezielles Füllmaterial für größere Verpackungen. Dieses trägt das Siegel des Blauen Engels. Solltet ihr anderes Füllmaterial in euren Paketen finden, dann wundert euch nicht, denn wir verwenden auch erhaltenes Füllmaterial erneut. Das heißt, wenn wir ein Paket erhalten, das mit Maisstärkeschnipseln ausgestopft war, nutzen wir diese ebenfalls wieder.

Übrigens könnt ihr darauf vertrauen, dass alles, was außer unserer Schoki sonst noch in die Pakete kommt (wie Flyer oder Postkarten) in der Umweltdruckerei klimaneutral gedruckt wurde. Haben wir alle Bestellungen für einen Tag fertig, übergeben wir diese der Post und die süße Ware macht sich – klimaneutral, versteht sich – auf den Weg zu Euch, den Käufer*innen.

Nach so einer Anstrengung (Schokolade kann in Massen ganz schön schwer sein!) gönnen wir uns meist erst mal eine kleine Pause mit Bio-Obst von Trübenecker und unserem Lieblingskaffee. Das ist mal Solino, mal Angelique’s Finest von der Kaffee-Kooperative – Hauptsache im Ursprungsland geröstet! So klingt ein typischer Bürotag aus und wir machen uns auf den Heimweg oder radeln zum Sport.

Sind noch Fragen offengeblieben? Dann kontaktiert uns gerne!