Fairafric verzeichnet erfolgreiche Crowdfunding Kampagne

München, 25. April 2016 Zwischen dem 22. März und 21. April hat fairafric auf der Crowdfunding Plattform Kickstarter die Schokolade seiner ersten Produktion vorverkauft. Das besondere an fairafric ist, dass alle Arbeitsschritte bis zum fertigen Endprodukt -der verpackten Tafel Schokolade- komplett in Afrika stattfinden. Traditionell wird Schokolade, auch Fairtrade, in Europa oder anderen westlichen Ländern produziert. Der Anteil, den die Herkunftsländer des Kakaos dabei vom Endpreis bekommen, liegt bei sechs Prozent. So kommt in den Ländern Westafrikas, aus denen 70% des weltweiten Kakaos kommen, durchschnittlich nur acht Cent pro Tafel Fairtrade zertifizierter Milchschokolade an, bei Zartbitter können es auch mal um die 20 Cent werden, je nach Kakaoanteil.

Durch die Verlagerung der kompletten Wertschöpfung nach Ghana kann sich das westafrikanische Land auf Einnahmen von über 70 Cent pro Tafel fairafric freuen, ein Klassenunterschied im Vergleich zu allen anderen Schokoladen im deutschen Einzelhandel. Das hat auch der “Crowd“ gefallen, die das Projekt schon in der ersten Woche der Laufzeit voll finanzierte. Gründer Hendrik Reimers fasst zusammen: „Die 15.000€, die wir für die erste Produktion mindestens benötigen, hatten wir in Windeseile zusammen, beim Abschluss der Kampagne waren es 29.516€ die von 843 Unterstützern an Vorbestellungen zusammengekommen sind.“

Dabei haben der Münchner Gründer Reimers und sein Team neben der fest eingeplanten Zartbitter Schokolade dank des hohen Zuspruchs direkt zugesagt, auch eine Milchschokolade auf den Markt zu bringen. Auf die nächsten Schritte freut sich Gründer Reimers ganz besonders: „Wir wollen jetzt möglichst schnell die Produktion starten, unseren Unterstützern ihre Schokolade zuschicken und fairafric in den europäischen Einzelhandel bringen.“

Den überwältigenden Zuspruch, den fairafric durch die Kickstarter Kampagne erfahren hat, versteht das deutsch-ghanaische Food-Startup als Ansporn, seine Geschichte weiter zu erzählen, denn jede Tafel fairafric macht in Ghana einen echten Unterschied. Dabei hat fairafric seinen größten Trumpf noch gar nicht ausgespielt, zeigt sich Reimers erwartungsfroh: „Unsere große soziale Wirkung, gerade auch im Vergleich zu traditionellem, fairen Handel, hat uns viel Aufmerksamkeit gebracht. Dabei ist es der Geschmack unserer Schokolade, der die Menschen erst wirklich überzeugen wird.“

Interessierte Schokoladenfans finden alle Details zu fairafric auf der Seite www.fairafric.com.

Über fairafric: Das sich in der Gründung befindende Social Enterprise fairafric hat sich zum Ziel gesetzt, Schokolade von der Kakaobohne bis zur fertig produzierten und verpackten Tafel in Afrika zu produzieren. Dabei wird erheblich mehr Einkommen erzielt als mit dem reinen Export der Bohnen. Durch die Ansiedlung der gesamten Wertschöpfung in Afrika will fairafric die Lebensbedingungen aller an der Produktion beteiligten Menschen verbessern.