Fairchain: Next Level fair trade

Das Problem
Der Globale Süden produziert Rohstoffe, die erst in den Industrieländern zu fertigen Produkten veredelt werden. So werden reiche Konzerne im Globalen Norden immer reicher. Daran ändern weder Fairtrade noch das Lieferkettengesetz bisher leider nichts.

Unsere Lösung
Fairchain. Die Fairchain-Bewegung setzt sich dafür ein, den gesamten Produktionsprozess von Waren im Herkunftsland der Rohstoffe zu belassen. Hier setzen wir an - durch die Produktion von feinster Bio-Schokolade - tree to bar in Ghana.
Deshalb "Made in Africa"
Wir bekämpfen nicht nur Armut, sondern bauen nachhaltige Infrastrukturen auf und bieten faire Zukunftschancen.
Bessere Infrastruktur
Wertschöpfung in Afrika ist wegen der schlecht ausgebauten Infrastruktur kaum möglich. Wenn es mehr Unternehmen wie fairafric gibt, steigt lokal die Qualität von Services und Infrastruktur, was wiederum neue Unternehmen anlockt.
Qualifizierte Arbeitsplätze
Das Bewirtschaften von Kleinstfarmen ist eng mit Armut verbunden. Arbeit im verarbeitenden Gewerbe nicht. Echter Wandel kann nur passieren, wenn Menschen sich von der kleinbäuerlichen Landwirtschaft wegbewegen.
Zugang zu Gesundheitsfürsorge
Alle fairafric Arbeiter*innen in der Produktion und ihre Familien sind krankenversichert. So können sie sich Gesundheitsfürsorge leisten. Notwendige Behandlungen müssen nicht wegen Geldmangels aufgeschoben werden.
Bildung
Bildung kostet Geld. Während Kleinfarmer*innen kaum die Gebühren für die Grundschule aufbringen können, erlaubt ein qualifizierter Arbeitsplatz die Ausbildung der Kinder bis hin zum Universitätsabschluss.
Nachhaltigkeit
Wir produzieren unsere Schokolade in Ghana überwiegend mit solarbetriebener Energie und verbinden erneuerbare Produktion mit Kakao aus dynamischen Agroforstsystemen – für eine Wertschöpfung, die auf Regeneration setzt.
Gleichberechtigung
Sowohl in Deutschland, als auch in Ghana stehen wir für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz. Chancengleichheit, flexible Arbeitszeiten und Frauen in Führungspositionen sind bei fairafric selbstverständlich.
Bessere Arbeitsbedingungen

Gehälter über Mindestlohn
Wir zahlen ein Vielfaches des ghanaischen Mindestlohns – inklusive gratis Essen, Transport, Kranken- & Rentenversicherung.

Gesundheitsversorgung
Die Krankenversicherung gilt für die ganze Familie unserer Arbeiter*innen.

Ghanaisches Management Team
Unser Management in Ghana besteht aktuell aus 5 Männern und 4 Frauen.

Kostenfreies Essen
In unserer eigenen Kantine verwenden wir Bio-Gemüse von unseren Kakaofamilien. So bieten wir unseren Mitarbeitenden frische, gesunde Mahlzeiten und tragen gleichzeitig zur Diversifizierung des Einkommens der Kakaofamilien bei.

Kostenfreier Arbeitsweg
Unser Bus holt alle Mitarbeiter*innen aus der Region ab und bringt sie sicher zur Fabrik.
Unser Versprechen an dich
Gut für dich. Gut für die Menschen. Gut für den Planeten.

Genuss, der begeistert.
Wir setzen auf ausgewählte Bio-Zutaten, hochwertigen Kakao und klare Rezepturen. Für ehrlichen Genuss, der nicht überlädt, sondern begeistert -
Gut für dich.

Verantwortung, die Wirkung zeigt.
Wir produzieren in Ghana, schaffen faire Arbeitsplätze und investieren in Menschen. Für echte Perspektiven, die bleiben –
Gut für die Menschen.

Wirkung, die bleibt.
Wir arbeiten mit dynamischem Agroforst, erneuerbarer Energie und recycelbaren Verpackungen. Für eine Zukunft, die Bestand hat –
gut für den Planeten.
Wir gehen einen Schritt weiter
Wir denken "Fairen" Handel neu und setzen neue Standards für "nachhaltige Entwicklung"
Wir schaffen Wertschöpfung im Ursprungsland: In unserer überwiegend solarbetriebenen Fabrik arbeiten inzwischen über 300 Mitarbeitende. Allein im Jahr 2025 haben wir mehr als 100 zusätzliche Arbeitsplätze direkt vor Ort in einer ländlichen Region geschaffen.
Wir fördern so den Aufbau lokaler wirtschaftlicher Strukturen und schaffen auch indirekte Jobs für Zulieferer*innen.
Damit verbleibt ein Vielfaches von lokalem Einkommen im Land (im Vergleich zur Industrie- und Fairtrade Schokolade):
KAKAOPRÄMIEN IM VERGLEICH
Der Impact von fairafric
Konventionelle Schokolade
Farmer:innen erhalten keine zusätzlichen Prämien.
Fairtrade
Für jede Tonne Kakao zahlt fairtrade Farmer:innen zusätzlich $240
Für jede Tonne Bio-Kakao zahlt fairtrade Farmer:innen zusätzlich $540
fairafric
Für jede Tonne Bio-Kakao zahlt fairafric Farmer:innen zusätzlich $792,34
Für jede Tonne Bio-Kakao aus DAF zahlt fairafric Farmer:innen zusätzlich $1.042,34
Quelle: Inkota, 2025.
Interessiert an noch mehr Hintergrundinformationen?
Dann empfehlen wir Dir folgende Dokumentarfilme.
Decolonize Chocolate 2 (2022)
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Schokolade beginnt nicht im Supermarkt. Sie beginnt dort, wo Kakao wächst. Dieser Film erzählt die Geschichte einer Industrie, die jahrzehntelang Wertschöpfung aus Afrika abgezogen hat – und zeigt, wie fairafric und Amanase daran arbeiten, das zu ändern. Ehrlich, nah und mit einer klaren Vision: mehr Wertschöpfung, mehr Würde, mehr Zukunft im Ursprungsland.
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Schokolade ohne Reue / Arte Re: (2019)
Unser Schokohunger hat einen bitteren Nachgeschmack. Der Kakao kommt meist aus Westafrika, und kaum jemand weiß, welches Elend unser Konsum dort verursacht. Doch drei Unternehmen bieten auf unterschiedliche Art und Weise eine Alternative.
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Ghana Grows Our Cocoa, So Why Can't It Make Chocolate? (2022)
Business Insider teilt einen Blick hinter die Kulissen der Schokoladenindustrie.
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Wir freuen uns nicht allein zu sein.
Hier ein paar tolle Initiativen und Firmen, die den gleichen Weg gehen:

Kipepeo Clothing
produziert in Tanzania und Kenia tolle T-Shirts, bedruckt mit Motiven von Schulkindern.

Kaffee-Kooperative
produziert feinsten Kaffee in Ruanda, röstet und verpackt diesen größtenteils vor Ort.

Ethiquable
sorgt dafür, dass die Litschis direkt in Madagaskar in die Dose kommen.
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Vergleich von Siegeln und Schokoladenprogrammen: Ritter, Milka, Lindt & Co. fallen durch.
Die bittere Wahrheit über Schokolade – und warum fairafric als Einziger besteht Wenn es um Fairness in der Schokoladenindustrie geht, ist die Diskrepanz zwischen (Marketing-) Versprechen und Realit...











